Lese-Rechtschreibschwierigkeiten mit Leseludi überwinden!

Alle Kinder, die sich im Lese- und Schreiblernprozess befinden, machen Fehler. Hält aber die Verwechslung von Lauten an, werden Buchstaben vertauscht oder weggelassen und Wörter so geschrieben, dass sie kaum leserlich sind, dann handelt es sich um Lese-Rechtschreibschwierigkeiten (LRS).

Von Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten (LRS) oder Legasthenie sprechen wir, wenn ein Kind das Lesen oder Schreiben in der dafür vorgesehenen Zeit nicht oder nur sehr unzureichend erlernt hat.

Circa 10 % aller Mädchen und Jungen haben eine LRS. Und es sind nicht nur die Schwierigkeiten im Lesen und Schreiben, oft lesen sie auch nicht gern oder gehen lustlos zur Schule. Die Leistungsanforderungen in Schule und Elternhaus setzen sie unter Druck. Häufig fühlen sie sich ständig überfordert, leiden unter Konzentrationsmangel, reagieren oft aggressiv oder mit Resignation und Verweigerung.

Die Bezeichnungen LRS, Lese-Rechtschreib-Schwäche und Legasthenie zur Kennzeichnung von Schwierigkeiten beim Lesen- und Schreibenlernen werden häufig nebeneinander verwendet.

Symptome für eine Leseschwierigkeit sind beispielsweise:

langsames bzw. mühsames Erlesen von Wörtern, silbenweises Lesen von Wörtern, Probleme bei der Verschmelzung von Einzellauten zu Lautfolgen, Schwierigkeiten bei der Sinnentnahme, häufige Fehler beim lauten Lesen, zahlreiche Selbstkorrekturen oder dass Sätzen und Texte mühsam Wort für Wort erlesen werden.

Diese Probleme beim Erlernen des Lesens können beseitigt werden!

Mit Leseludi üben die Kinder hochmotiviert. Das Leseprogramm unterstützt durch das farbige Hervorheben der Silben die Kinder mit Leseschwierigkeiten beim Erlesen von Wörtern. Außerdem gibt es eine Systematik im steigenden Schwierigkeitsgrad: Bei den Einheiten auf Wortebene geht es zunächst ums Erkennen von Anfangslauten und Silben, weiterhin stehen am Anfang einfache lautgetreue Wörter im Fokus, dann Wörter mit Zwielauten, schließlich Wörter mit Konsonantenhäufungen am Wortanfang bis hin zu schwierigen Wörtern. Kann ein Kind die Wörter lesen und verstehen, kann es sich den Übungen auf Satzebene und darauffolgend kleinen Texten zuwenden.